Ein Konzert, das keiner je vergessen wird. Am 16. April erreichte die Reise des Jugendorchesters & Friends ihren musikalischen Höhepunkt: In der Grand West Arena in Kapstadt – einer der größten Veranstaltungshallen der Region – bereiteten sich über 300 junge Musiker:innen auf einen Abend vor, der von Anfang an unter einem besonderen Stern stand.
Schon beim Betreten der Bühne war klar: Das hier wird mehr als ein Auftritt. Dicht an dicht, voller Konzentration, Herz und Vorfreude saßen die Musiker:innen beisammen. Vom ersten Moment der Generalprobe an lag eine Mischung aus Spannung, Begeisterung und der tiefen Überzeugung in der Luft, dass hier gerade etwas Großes entsteht.
Auch der Cape Town Young People’s Choir brachte seinen unverwechselbaren Klang auf die Bühne. Mit Stimmgewalt, Ausstrahlung und Freude an der Musik begeisterte er sowohl das Orchester als auch das Publikum. Gemeinsam wuchsen Chor und Orchester in kürzester Zeit zu einer Einheit zusammen – über Ländergrenzen, Sprachen und Kulturen hinweg.
Mit Musik Brücken bauen
Das Programm des Abends war bewusst weltlich gewählt – als Kontrast zum sakralen Konzert an Palmsonntag in Silvertown. Und doch war der Geist der Gemeinschaft in jedem Moment spürbar. Filmmusik, epische Orchesterwerke, gefühlvolle Balladen und südafrikanische Traditionals reihten sich nahtlos aneinander und nahmen die rund 5000 Zuhörer:innen mit auf eine emotionale Reise.
Vom ersten Stück, The Avengers von Alan Silvestri, bis hin zu Here I am von Julia Maier, bei dem eine deutsche und eine südafrikanische Solistin gemeinsam auf der Bühne standen – die Musik verband. Sie ließ Herzen höher schlagen, sorgte für Tränen der Rührung, für ausgelassene Stimmung und pure Gänsehaut.
Ein besonderes Highlight war die gemeinsame Aufführung von Majesty (Martin Smith & Stuart David Garrard) und Remember (Hans Zimmer) durch Chor und Orchester – klanggewaltig, emotional und mitreißend.
Bei den südafrikanischen Stücken kam die Bühne in Bewegung, das Publikum hielt es nicht mehr auf den Sitzen – und spätestens bei der Zugabe, der Feuerfest-Polka von Josef Strauss, begleitet vom metallischen Klang des Ambosses, war die Begeisterung nicht mehr zu bremsen: ein musikalischer Gruß aus Europa, der den Bogen spannte zwischen den Kulturen und Herzen.
Ein gemeinsamer Glaube, der spürbar war
Moderiert wurde der Abend von zwei jungen Glaubensgeschwistern aus Kapstadt, die mit Charme, Energie und viel Gefühl durch das Programm führten. Sie trugen genauso wie alle Musiker:innen dazu bei, dass sich das Publikum abgeholt, willkommen und verbunden fühlte.
Nach dem Konzert überreichten die deutschen Musiker:innen eine Spende von 5.000 Euro an die Masakhe Foundation, eine neuapostolische Stiftung, die vor Ort soziale Projekte unterstützt. Doch neben aller Musik, Professionalität und Freude war es vor allem die Gemeinschaft im Glauben, die diesen Abend unvergesslich machte.
Geschwister aus Südafrika und Deutschland sind sich in dieser Woche begegnet, haben einander kennengelernt und sich in der Musik verbunden. Der gemeinsame Glaube war greifbar – in Blicken, Gesten, Klängen und Emotionen. Ein Konzert, das Grenzen überwindet – und Herzen vereint.
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