Ein Gottesdienst voller Emotion, Musik und tiefer Dankbarkeit – ein würdevoller und unvergesslicher Abschluss für das Jugendorchester & Friends in Südafrika.
Der Ostersonntagsgottesdienst bildete den krönenden Abschluss einer unvergesslichen Reise. In der neuapostolischen Gemeinde Lavistown kamen das Jugendorchester & Friends, zahlreiche Geschwister aus Kapstadt sowie einige der mitreisenden Familienmitglieder und Freunde aus Deutschland noch einmal zusammen, um gemeinsam Ostern zu feiern – mit einem festlichen Gottesdienst, musikalischer Tiefe und sehr viel Emotion.
Den Gottesdienst leitete Apostel Worship, der in seiner Predigt die Auferstehung Christi als Quelle der Freude und Hoffnung für alle Gläubigen in den Mittelpunkt stellte. Auch Priester John Rodriques, einer der bekanntesten Komponisten der Neuapostolischen Kirche Southern Africa, diente mit – ein besonderes Erlebnis für viele Anwesende.
Musikalisch wurde der Gottesdienst gemeinsam vom Jugendorchester & Friends und einem beeindruckenden Chor aus Geschwistern vor Ort begleitet. Die Musik reichte von feierlich bis berührend, immer getragen von einer tiefen Verbundenheit im Glauben. Ein besonderes musikalisches Highlight war das gemeinsame Schlusslied „Lift up your heads“, das mit Solo, Chor, Orchester und Gemeinde kraftvoll erklang.
Im Anschluss verabschiedete sich das Orchester von den Kapstädter Glaubensgeschwistern mit einem bewegenden musikalischen Gruß. Dirigent Burkhard Schmitt richtete zuvor persönliche Worte an die Gemeinde und bedankte sich im Namen aller für die herzliche Aufnahme, die überwältigende Gastfreundschaft und den gemeinsamen Weg in den letzten Tagen. Als Abschiedsstück wählte das Orchester das Werk „Bleib bei uns“ des deutschen Komponisten Josef Rheinberger. Burkhard Schmitt las vorab die englische Übersetzung vor: “Bide with us, for evening shadows darken, And the day will soon be over.” – ein berührender Moment, der unter die Haut ging.
Nach dem Gottesdienst überraschten die Geschwister vor Ort die Gäste wie so oft mit einer kleinen Aufmerksamkeit und vielen lieben Gesten – spontane Umarmungen, letzte Fotos, herzliche Gespräche und einige Abschiedstränen.
Dann hieß es: Aufbruch. Vom Gottesdienst aus ging es direkt zum Flughafen. Und auch wenn die Koffer gepackt waren – die Herzen waren erfüllt. Die Zeit in Südafrika wird allen Orchestermitgliedern für immer in Erinnerung bleiben.
Die Begegnungen, die geteilte Musik und der gemeinsam erlebte Glaube haben Spuren hinterlassen – tief, ehrlich und stärkend. Diese Reise war nicht nur ein musikalisches, sondern auch ein geistliches Erlebnis. Der Wunsch, die Freude, den Glauben und die erlebte Gemeinschaft nun in die Heimatgemeinden in Deutschland hineinzutragen, begleitet das Orchester auf seinem Rückweg – im Kopf, im Herzen und in der Musik.
Text: Maria Kern, Redaktion
Bilder: Jessica Krämer
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